Die Heinrich-Böll-Stiftung läd zur Veranstaltung „Abgrenzen, Ausgrenzen, Einbeziehen? Vom Umgang mit Rechtspopulisten in Parlament und Kommune“ am Donnerstag, 11.01.2018 ab 19:00 in die KuGi ein.

Was sich in den Landesparlamenten bereits vollzogen hatte wurde nun auch auf Bundesebene Wirklichkeit. Eine rechtspopulistische Partei ist in den Bundestag eingezogen.. In  Brandenburg konnte die AfD mit rund 20 % sogar zweitstärkste Kraft werden. Gewählt wurden sie mit einem Programm, das sich gegen eine plurale Einwanderungsgesellschaft richtet und Sicherheit durch Abschottung und Volkstümelei verspricht. In den Kommunen sind zivilgesellschaftliche Akteure und Politiker/innen nunmehr mit der Frage konfrontiert, wie mit rechtspopulistischen Akteuren umzugehen ist. Diese nutzen die Spielräume der demokratischen Ordnung zielbewusst aus, um ihren Vorstellungen mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Wie kann der Erfolg der AfD in Brandenburg erklärt werden und welche Herausforderungen ergeben sich dadurch für das Miteinander und die Debatte in der Kommune? Welche Möglichkeiten haben demokratische Akteure, mit rechtspopulistischen Akteuren und Positionen umzugehen, wann ist ein Abgrenzen oder Einbeziehen sinnvoll?
Mit Mathias Wörsching sprechen wir über Analysen zum Wahlerfolg der AfD. Er berichtet auch von Erfahrungen aus der kommunalen Praxis im Umgang mit rechten Parteien.  Was Zivilgesellschaft und kommunale Akteure tun können, diskutieren wir mit ihm, sowie dem ehemaligen Bürgermeister Heinrich Jüttner und mit Ihnen.

Mathias Wörsching ist Leiter des Projekts “Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in kommunalen Gremien Berlins – Dokumentation und Analyse“, einem Projekt des Vereins für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK) in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (www.mbr-berlin.de)

Heinrich Jüttner ist ehemaliger Bürgermeister von Schöneiche (1996-2016).

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Schöneicher Bündnis für Demokratie und Toleranz statt.


Der Eintritt ist frei.
Um eine Anmeldung (anmeldung@boell-brandenburg.de) wird zu Planungszwecken gebeten.

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Tel.: 0331 2005780
Simone Klee