Schöneiche hilft!

Seit dem Sommer 2015 sind unter dem Bündnis SchöneicherInnen versammelt, die aktive Willkommenskultur für Flüchtlinge gestalten wollen. Wir arbeiten gerne mit allen zusammen, die sich für eine weltoffene, demokratische und diskriminierungsfreie Gesellschaft einsetzen. Das Bündnis vernetzt Hilfsangebote und ist bürgerschaftlicher Partner der Gemeinde Schöneiche bei Berlin. Anlaufstelle für alle Helfer und Interessierte ist das Café International in der Kulturgießerei. Dienstag ab 17 Uhr bis 21 Uhr. Bitte schauen Sie in den Bereich Arbeitsgruppen und kontaktieren Sie die jeweiligen Ansprechpartner für ihre Fragen und Anregungen.

News

 

Kein Jagdplatz für die AfD – Kundgebung am 1. September #noafd

Liebe Freundinnen und Freunde, lieber Nachbarn,

 

am 01. September findet in Neuenhagen eine AfD Konferenz mit Gauland, Kalbitz, Poggenburg und Elsässer statt. Die Fraktionen der CDU, SPD, GRÜNE und DIE LINKE in der Gemeindevertretung Neuenhagen haben ein buntes Bürgerbündnis für Vielfalt und Demokratie initiiert. Gemeinsam mit den anderen demokratischen Parteien sowie Verbänden und gesellschaftlichen Organisationen werden wir uns klar und deutlich gegen die Ideen und Inhalte der AfD positionieren. Wir werden deutlich zu machen, dass die AfD in Brandenburg keine Mehrheit hinter sich hat! https://keine-afd-in-neuenhagen.de/

 

Wann: 01. September 10-18 Uhr

Wo: Bürgerhaus Neuenhagen

 

https://www.facebook.com/events/368254720377696/
Pressemitteilung vom Bündnis für Vielfallt

Ausgerechnet am Tag des Weltfriedens gibt es in Neuenhagen einen symbolträchtigen Zusammenschluss, der in der Gemeindevertretung vertretenen Fraktionen der Parteien CDU, SPD, Linke und Grüne. Zum 1.9. hat die AfD, die in Neuenhagen zwar durch keinen Ortsverein, aber in Märkisch-Oderland im Kreistag als Fraktion vertreten ist, eine Veranstaltung unter dem Motto „Der soziale Frieden in Deutschland in Gefahr“ angemeldet.

Pikant dabei ist, dass die im Frühjahr 2018 beantragte Veranstaltung eigentlich als „Kreisveranstaltung“ angekündigt wurde, auf dem Podium stehen nun aber stark polarisierende Vertreter der Partei aus dem ganzen Land wie André Poggenburg, Andreas Kalbitz, der umstrittene Publizist der neurechten Szene Jürgen Elsässer und der Bundesvorsitzende der Partei Alexander Gauland. Sowohl André Poggenburg, als auch Andreas Kalbitz, Landesvorsitzender der AfD, standen in Verbindung mit der inzwischen verbotenen rechtsextremen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ, in Anlehnung an die Hitler Jugend). Sven Kindervater (DIE LINKE) meint dazu „Wer sich so jemanden anhören möchte, macht das bewußt und weiß was er tut!“.

Die Neuenhagener Gemeindevertreter fürchten nun aufgrund des prominent besetzten Podiums nicht um den sozialen Frieden Deutschland, sondern um den Frieden in Neuenhagen und haben sich daher zu einem ungewöhnlichen Bündnis entschlossen. Georg Stockburger (Bündnis90/Grüne) stellt klar „Unser Steuergeld – unser Haus! Wer eine kleine Kreisveranstaltung anmeldet, kann daraus kein Bundes-Event machen. Und rechte Hetzer und Rassisten haben bei uns keinen Platz!“ Die Gemeindevertreter der vier Fraktionen veranstalten daher am 1.9. von 10 bis 18:00 ein Fest für Demokratie rund um das Bürgerhaus Neuenhagen und rufen gemeinsam mit dem Strausberger Bündnis für Menschlichkeit alle interessierten Bürger dazu auf, mit ihnen einen Tag der Vielfalt und Demokratie zu feiern.

„Im Gegensatz zur AfD-Veranstaltung soll das Fest für Meinungsfreiheit stehen. Wir wollen keine Meinung unterdrücken, sondern rufen zum Diskurs und natürlich auch zum gemeinsam Spaß haben auf.“ sagt Corinna Fritzsche-Schnick (CDU) und bekommt dabei Unterstützung von Marianne Hitzges (SPD) „Wir wollen durch das Fest die Demokratie und den Zusammenhalt stärken und spalterischer Hetze in Neuenhagen keinen Nährboden geben.“. Die vier ungleichen Partner haben zudem eine Petition unter dem Motto „Kein Jagdplatz für die AfD“ gestartet, die sich auf die Aussage „Wir werden Frau Merkel jagen!“ von Alexander Gauland nach der Bundestagswahl bezieht. Die Website zur Petition und der Veranstaltung ist unter www.keine-afd-in-neuenhagen.de zu erreichen.

 

Infos zur Veranstaltung der AFD finden Sie hier www.afd-mol.de

Kein Schlusswort: Nazi-Terror, Sicherheitsbehörden, Unterstützernetzwerk.

Eine Veranstaltung des Aktionsbündnis Brandenburg, Bündnis für Demokratie und Toleranz Schöneiche und der Kulturgießerei

Kein Schlusswort: Nazi-Terror, Sicherheitsbehörden, Unterstützernetzwerk. Plädoyers im NSU-Prozess
Lesung und Diskussion mit Rechtsanwältin Antonia von der Behrens am Sonntag den 9. September um 16 Uhr in der Kulturgießerei Schöneiche

Es war eines der aufwändigsten Verfahren der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der Prozess um die Morde von Angehörigen und Unterstützern des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) am Münchener Oberlandesgericht dauerte mehr als fünf Jahre. Im November 2017 begann mit den Plädoyers der über 90 Nebenkläger und ihrer Anwälte auch eine Abrechnung mit dem gebrochenen Aufklärungsversprechen der Bundeskanzlerin. Denn die bohrenden Fragen der Betroffenen blieben bislang unbeantwortet: Wie erfolgte die Auswahl der Opfer? Wie groß war das an den Morden und Anschlägen beteiligte Unterstützernetzwerk? Was wussten die Sicherheitsbehörden – insbesondere der Verfassungsschutz – und warum wurde seitens des Staates nicht eingegriffen? Wie konnte der NSU überhaupt entstehen? Diesen und anderen Fragen gehen in dem Buch vier vom NSU-Terror Betroffene und acht Nebenklagevertretern in ihren Plädoyers nach. Die Anwälte gehören zu denjenigen Nebenklagevertretern, die den NSU-Prozess mitgestalteten.

Antonia von der Behrens ist Rechtsanwältin in Berlin. In ihrem Plädoyer im NSU-Prozess wollte sie zwei zentrale Thesen belegen: Der NSU war von einem Netz von V-Leuten und anderen Informanten von Verfassungsschutz- und anderen Behörden umgeben, und der Inlandsgeheimdienst hatte zahlreiche Informationen über die NSU-Mitglieder und deren Aufenthaltsort.

Projekt ,Theater verbindet 2018‘ in der Kulturgießerei Schöneiche- Abschlusspräsentation am 28.7.2018

,Menschlichkeit und Moral – alles andre ist egal‘, lautet der Refrain eines Raps am Theaternachmittag in der Kulturgießerei. Wie man mit dieser inneren Haltung interkulturelles Theater auf hohem Niveau macht, zeigte die international zusammengesetzte Gruppe Jugendlicher unter der Leitung der Theaterpädagogin Wahiba Megdad vor allem in ihrer Romeo-Julia-Adaption eindrücklich: indem sie nämlich diesen tausendfach gespielten und gecoverten Stoff mit so viel authentischer Energie und Humor auf die Bühne brachte, dass ein neues, fesselndes Stück entstand.

 

Ein deutsches Mädchen ist Julia, ein zugewanderter Junge Romeo. Nachdem sie sich von ihren Familien anhören mussten, dass ihre Liebe nicht akzeptiert werde, fliehen sie und kommen dabei durch verschiedene Länder:

Ägypten, wo eine sagenhafte Bauchtänzerin auftritt, geflankt von zwei ebenfalls tänzerisch begabten jungen Männern;

Syrien, wo Shisha geraucht und orientalische Folklore getanzt wird(atemberaubend!);

Bayern, wo zu deutscher Volksmusik geschunkelt  und ,Madl host no a Bier‘ gerufen wird, beides insbesondere auch von den zugewanderten Jugendlichen;

und ganz am Ende Berlin, wo ihnen sinngemäß mitgeteilt wird: ,nein nein, keine Sorge, ihr seid nicht direkt in Deutschland, ihr seid in Berlin, das ist was anderes, da leben Türken, Araber, Spanier, Russen usw  friedlich zusammen, achso, und Deutsche natürlich auch (Gelächter). Dort heiraten sie dann, begleitet von sowohl deutschen (Hochzeitsmarsch) als auch orientalischen Riten und Musikstücken, wie zum Beispiel dem sehr bewegenden arabischen Gesang eines Mädchens.

Wunderbar war es zu sehen, zu hören und zu fühlen, wie beide Kulturen, die unsrige und die orientalische, zur Geltung kamen und im wahrsten Sinne gefeiert wurden.

 

Zugewanderte junge Menschen, deren Ursprungskultur in solchem Ausmaß Raum, Bühne und Wertschätzung zuteil wird, eingebunden in ein vorwiegend deutschsprachiges Theaterprojekt: Die Hoffnung, dass diese Menschen sich mit Deutschland anfreunden werden, ist mit Händen zu greifen. Wie schade, dass die Ablehnenden und Ängstlichen unter uns sich ein solches Theaterstück vermutlich gar nicht erst ansehen. Womöglich würde es den einen oder die andere ins Nachdenken bringen.

 

Charlotte Besserer
Musikerin, Tanz- und Theaterpädagogin

 

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Theater verbindet

momentan findet in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Brandenburg in der Kulturgießerei zum zweiten Mal der Theaterferienworkshop „Theater verbindet“ für Geflüchtete und andere Schöneicher Kinder und Jugendliche statt. Die Kinder behandeln das Thema Fremdheit, die Jugendlichen „Romeo und Julia“ und werden das Ergebnis am Samstag um 15 Uhr in der Kulturgießerei präsentieren. Dazu sind Sie alle herzlich eingeladen! Wer möchte und kann, darf gerne Kuchen oder Kekse mitbringen, so dass wir im Anschluss dort noch gemeinsam Kaffee trinken können!

 

Demo – Seebrücke

Demo: „Seebrücke – schafft sichere Häfen“, Samstag // 13.00 // Neptunbrunnen, Berlin

Menschen aus Seenot zu retten ist eine rechtliche und moralische Verpflichtung!
KOMMT zur Demo Seebrücke – Schafft sichere Häfen und setzt ein Zeichen gegen die Behinderung & Kriminalisierung ziviler Seenotrettungsorganisationen.

Wann: Samstag, den 07.07, ab 13:00
Wo: Neptunbrunnen, Rathausstraße, 10187 Berlin

Treff erster Waggon 12.21 Uhr in S-Rahnsdorf, 12.26 Uhr S-Friedrichshagen

Zuckerfest der Demokratie

Ungefähr 150 Personen feierten den Tag der offenen Gesellschaft am 16. Juni im Schlosspark mit „einem Zuckerfest der Demokratie“. Einen Tag zuvor war der Fastenmonat Ramadan zu Ende gegangen und so konnten alle gemeinsam essen und trinken. Die Getränke hatte die Firma „Bio-logisch / Catering für Kitas und Schulen“ zur Verfügung gestellt, Kuchen, Obst, Salate und Fleisch und Gemüse für den Grill hatten alle Beteiligten mitgebracht. Die Kulturgießerei hatte Tische und Bänke in den Park gebracht, die Gemeinderverwaltung hatte alle notwendigen Genehmigungen schnell und unbürokratisch erteilt. So konnten Alt- und Neuschöneicher ein schönes Fest feiern, zu dem auch immer wieder zufällig vorbei kommende Spaziergänger eingeladen wurden.

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Mitmachen statt nichts machen!

  1. Die offene Gesellschaft ist hier und jetzt und ganz real. Sie hat ein Grundgesetz.
  2. Sie ist die sicherste, reichste und freundlichste Form von Gesellschaft, die es je gegeben hat.
  3. Diese Gesellschaft wird nicht von den Dauererregten zusammengehalten. Sie wird von denen zusammengehalten, die ihren Job machen – in Krankenhäusern, Schulen, Unternehmen, Parteien, Bürgerinitiativen, bei der Polizei und, und, und. Mehr als die Hälfte engagiert sich im Ehrenamt und trägt zum Gemeinwohl bei.
  4. Eine Politik der Angst zerstört Zusammenhalt.
  5. Die Kritik an Problemen darf man nicht den Rechten überlassen. Wir haben wachsende soziale Ungerechtigkeit in Einkommen und Bildung, zu wenig bezahlbaren Wohnraum, einen Rückzug der Demokratie in Europa, zunehmenden Hass und zu viel Nationalismus. Die Sprache verroht. Es gibt wahrhaftig viel zu tun.
  6. Wir müssen jetzt etwas tun, damit die Feinde der offenen Gesellschaft nicht nur deswegen gewinnen, weil die Guten in ihren Couchgarnituren sitzengeblieben sind.
  7. Die größte Gefahr für die Demokratie sind nicht zu viele Feinde, sondern zu wenig Freunde. Optimismus ist Pflicht. Und macht viel mehr Spaß als das ewige Genöle.
  8. Wir brauchen Freundlichkeit statt Hetze, Liebe statt Feigheit, Flowerstorms statt Shitstorms.
  9. Jetzt anfreunden und loslegen: www.die-offene-gesellschaft.de
  10. DESHALB MITMACHEN STATT NICHTS MACHEN

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Tag der offenen Gesellschaft 2018

Auch Schöneiche ist dabei beim Tag der offenen Gesellschaft! Wir feiern das Fastenbrechen/Zuckerfest mit unseren Freunden aus Nah und Fern im Schlosspark und wir feiern die offene Gesellschaft und die Demokratie.

Sei dabei! Komm am Samstag den 16. Juni in den Schlosspark ab 15 Uhr und bring etwas zu essen oder zu trinken mit und idealerweise hast du auch eine Decke, Geschirr und Besteck für dich und vielleicht einen Ball, Springseil oder ähnliches dabei. Du bist aber auch ohne all das einfach mit Offenheit und Interesse herzlich willkommen!

Wenn du Dich abstimmen willst, schreibe eine Mail an buendnis@schoeneiche-bei-berlin.de

Bis dann!

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Café International

Das Café International ist meist sehr gut besucht. Jeden Dienstag von 17 bis 21 Uhr unterhält man sich, isst und trinkt, während die Kinder im Garten spielen.
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Besuch im Kino Union

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Bei klirrender Kälte konnten sich Neuschöneicher am Samstagnachmittag über eine Einladung des Kino Union zum Besch des schönen Kinderfilms „mein Freund die Giraffe“ freuen. Vielen Dank an Matthias Stütz, den Betreiber des Union Friedrichshagen!

 

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