Schöneiche hilft!

Seit dem Sommer 2015 sind unter dem Bündnis SchöneicherInnen versammelt, die aktive Willkommenskultur für Flüchtlinge gestalten wollen. Wir arbeiten gerne mit allen zusammen, die sich für eine weltoffene, demokratische und diskriminierungsfreie Gesellschaft einsetzen. Das Bündnis vernetzt Hilfsangebote und ist bürgerschaftlicher Partner der Gemeinde Schöneiche bei Berlin. Anlaufstelle für alle Helfer und Interessierte ist das Café International in der Kulturgießerei. Dienstag ab 17 Uhr bis 21 Uhr. Bitte schauen Sie in den Bereich Arbeitsgruppen und kontaktieren Sie die jeweiligen Ansprechpartner für ihre Fragen und Anregungen.

News

 

Schöneicher Klimaaktionstag am 24. Sep. 2021

Am Freitag, den 24. September gingen wir gemeinsam mit Fridays for Future auch in Schöneiche auf die Straße!

Ungefähr 350 Teilnehmer waren auf dem bislang größten, schönsten und musikalischsten unserer Schöneicher Klimaproteste. Anna Kruse vom Bündnis für Demokratie verlas die Forderungen der Fridays for Future Bewegung und ergänzte sie durch Forderungen an die kommunalen Entscheider in Schöneiche, sich auch lokal mutiger für Klima- und Umweltschutz einzusetzen. Lea Musiolek von Scientists for Future mahnte, dass Klimaschutz, Naturschutz und Heimatschutz keine Widersprüche darstellen würde. Nur mit Klimaschutz könne man die Heimat schützen. Maria Jacobi, vielen bekannt vom Musikfest, begleitete den Protest mit selbstgeschriebenen Liedern.

Zu sehen gab es eine Vielzahl von Lastenrädern unterschiedlichster Generationen. Ein mehr als hundert Jahre altes Modell mit Holzladfläche stand neben einer Vielzahl moderner zwei- oder dreirädriger Lastenräder zum Transport von Kindern oder Waren. Der evangelische Kindergarten bot Kindern die Möglichkeit Knete aus Naturmatrialien herzustellen. Informationen zum eigenen Engagement bezüglich Klimaschutz gab es von der evangelischen Kirchengemeinde, die um 18 Uhr zur Mahnung und Warnung mit vielen anderen Berliner und Brandenburger Kirchen die Glocken läutete. Der Klimabeirat informierte über sein Engagement als Beratungsgremium der Gemeindevertretung. Auf einer Wandzeitung wurden die Visionen und Hoffnungen der Bürger für ein Schöneiche der Zukunft gesammelt.

Diese Gruppen und Personen haben den Klimaprotest unterstützt:

Evangelische Kirchengemeinde Schöneiche

Bündnis 90/ Die Grünen

Kunst und Kulturinitiative Kulturgießerei

Bündnis für Demokratie und Toleranz Schöneiche

Klimabeirat Schöneiche

Die Linke

Wohnprojekt Schöneiche e.V.

Verbraucherzentrale Brandenburg

Naturschutzaktiv

Evangelischer Kindergarten Schöneiche

Visionen für Schöneiche

Schöneicher Forum gegen Fluglärm e.V.

SPD Schöneiche

Neues Forum

Dr. Lydia Steenweg

Süsse Sünde Eismanufaktur

Zwergenkantine Bio-Vollwert-Catering

fLotte Berlin

Parents for Future

Dr. Max Becker, Yoga nach Maß

#Klimastreik #FridaysForFuture #AlleFürsKlima

Aufstehen gegen Rassisms 2021

Am Wochenende 20./21. Mär wird weltweit der Aktionstag gegen Rassismus begangen und auch, wenn wir nun nicht am Rathaus zusammen kommen, können und sollten wir auf anderem Wege an diesem Tag ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, rechten Terror und die geistigen Brandstifter der AfD sowie für Solidarität, Respekt und eine offene Gesellschaft setzen 

Die weltweiten Proteste nach der Ermordung George Floyds brachten weltweit Millionen Menschen mit der Losung „Black Lives Matter“ auf die Straße. Sie haben eindringlich deutlich gemacht, wie sehr rassistische Hetze, Ausgrenzung, Diskriminierung, Unterdrückung und Polizeigewalt das Leben nicht-weißer Menschen bestimmen, und dass diese das nicht länger hinnehmen wollen. Zugleich geht es um die Wurzeln des Rassismus: die koloniale Eroberung und Aufteilung der Welt durch die Europäer, die bis heute weltweit Strukturen, Bewusstsein und Lebenschancen bestimmen.

Es ist kein Zufall, dass die Menschen, die zu Tausenden im Mittelmeer und zunehmend im Atlantik ertrinken oder in der Sahara verdursten, „People of Color“ sind; es ist kein Zufall, dass unter denjenigen, die Europa zur Festung ausgebaut haben, die alten Kolonialmächte sind. 

Die Welt ist im Umbruch und während Regierungen so tun, als könnten sie die damit verbundenen Migrationsbewegungen durch Abschottung verhindern, entstehen in der extremen Rechten immer mehr terroristische Strukturen – oft mit Verbindung zu staatlichen Strukturen wie Polizei und Militär. Immer wieder sterben Menschen bei terroristischen Anschlägen durch Nazis und Rassisten.

Rassistische Anfeindungen und Gewalt gegen Geflüchtete und rassistisch diskriminierte Menschen haben auch hierzulande drastisch zugenommen. Diejenigen, die rassistische Gewalttäter mit Hassreden munitionieren, sitzen auch in Deutschland in den Parlamenten. Die AfD zu stoppen und ihre völkisch-nationale, antidemokratische Politik zu Fall zu bringen, ist das Ziel von Aufstehen gegen Rassismus.

Unsere Alternative heißt Solidarität! Gerade in der Pandemie. Nein zur Hetze gegen Sündenböcke von Nazis und Rassisten!

Deshalb beteiligen wir uns in Deutschland und weltweit an den Aktivitäten zum Internationalen Tag gegen Rassismus und rufen auf zu vielfältigen Aktionen gegen Hetze, Ausgrenzung, Stigmatisierung, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus und jede andere Form von Rassismus.

Die Vereinten Nationen haben 1966 den 21. März als „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“ ausgerufen. Damit soll an die blutige Niederschlagung einer friedlichen Demonstration in Sharpeville in Südafrika gegen die Apartheid am 21. März 1960 erinnert werden. In Deutschland organisiert die „Stiftung gegen Rassismus“ 2021 zum 26. Mal vom 15. bis 28. März 2021 die Internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos“.

Setzen wir also am Samstag ein Zeichen, z.B. auf unseren Grundstücken, an der Mauer oder am Zaun, oder auch mit Foto-Aktionen — alleine oder mit anderen — bei denen ihr Transparente, Plakate und eigene Botschaften hochhaltet und die Bilder am 20. & 21.3. über Facebook, Twitter, Whatsapp, Instagram, etc. postet.
Gerne könnt Ihr uns eure schriftlichen Beiträge, Fotos oder Videos  an buendnis@schoeneiche.de schicken, und wir verbreiten das über verfügbare Websites und Social Media/Newsletter

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Beim diesjährigen Holocaustgedenktag, zu dessen stiller und individueller Teilnahme Bürgemeister Steinbrück und der Vorsitzende der Schöneicher Gemeindevertretung Ingo Röll aufgerufen hatten, kamen viele Schöneicherinnen und Schöneicher und legten teilweise Blumen nieder.

Zwischen den beiden Gedenkorten im Schlosspark sah man immer wieder kleine Gruppen von Menschen stehen, die sich lange nicht mehr gesehen und gesprochen hatten und diese Gelegenheit nutzten.

„Gemeinsam Erinnern – Gemeinsam Gedenken“

„Gemeinsam Erinnern – Gemeinsam Gedenken“

Am 9. November luden die Evangelische Kirchengemeinde und die Gemeinde Schöneiche bei Berlin zum gemeinsamen Gedenken in den Schlosspark an das Denkmal für die jüdischen Schöneicherinnen und Schöneicher, die vor und während der Zeit des Nationalsozialismus hier lebten, entrechtet und ermordet oder vertrieben worden sind. Ungefähr 50 Schöneicher folgten dem Aufruf, die meisten davon über 60 Jahre alt. Jugendliche und Menschen unter 30 Jahren fehlten leider vollkommen.

Globaler Klimastreik am 25. September

Globaler Klimastreik am 25. September

am 25.9. 2020 beteiligten wir uns mit ca. 200 Personen in Schöneiche mit einem Klimaaktionstag am globalen Klimastreik.

Unser Protest wurde von zahlreichen Institutionen, Verbänden, Parteien und UNternehmen mitgetragen

Tour de Tolérance

Tour de Tolérance

Große Fahrradtor durch Oder-Spree und Dahme-Spreewald für Toleranz am 5. 9. ab 9 Uhr

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

So lautet das erste Grundrecht unserer Verfassung. Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Intoleranz gegenüber anders Denkenden, Fühlenden, Aussehenden und Handelnden widersprechen diesem obersten Verfassungsgebot der Bundesrepublik Deutschland.

Extremistische Übergriffe und offenen Rassismus gibt es noch zu häufig in Deutschland. Immer wieder kommt es zu verbalen Pöbeleien und mitunter zu fremdenfeindlichen Übergriffen. Offener Rassismus passt nicht in unsere Gesellschaft, die ganz wesentlich von internationaler Arbeitsteilung und dem Austausch von Wissen und Kultur lebt. Das haben auch die vermeintlichen Köpfe der ewig

Gestrigen mittlerweile wohl oder übel mitbekommen.

Deshalb sind es längst nicht mehr die nostalgischen Altnazis, die an der Spitze der rechtsextremen Parteien sitzen. Man gibt sich äußerlich volksverbunden und engagiert sich in strukturschwachen Regionen bei sozialen Projekten. Trotz dieser Strategieänderung sind die Ziele die gleichen geblieben. Extremistisches Gedankengut soll in die Mitte der Bevölkerung getragen werden. Letztlich mit dem Ziel, die freiheitliche demokratische Grundordnung in ihren Grundfesten zu verändern.

Wir wollen weiterhin deutlich Flagge zeigen gegen jede Form von Extremismus, Rassismus und Antisemitismus. Und in der gegenwärtig angespannten internationalen Situation fahren wir natürlich auch für ein friedliches Miteinander aller Nationen. Hierzu soll die Tour de Tolérance einen konkreten Beitrag leisten.

Im Jahr 2001 ins Leben gerufen, führt die Tour de Tolérance unter dem Motto „Gemeinsam Stärke zeigen“ in diesem Jahr am 05. September 2020 nunmehr zum 19. Mal durch Brandenburg. Sie wird in diesem Jahr von der Stadt Erkner, Heidlinde Benzinger, Bodo Böhlemann und Günter Grützner organisiert und von einem breiten Bündnis aus Institutionen, Betrieben, Schulen und Vereinen der Regionen Märkisch – Oderland, Oder-Spree und Barnim sowie in- und ausländischen Partnereinrichtungen, Partnerkommunen und Partnerregionen getragen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass die Würde des Menschen mit Füßen getreten wird!

Deshalb setzt ein Zeichen! Nehmt teil an der 19. Tour de Tolérance und/oder unterstützt durch Spenden http://www.tourdetolerance.de!