am 25.9. beteiligen wir uns in Schöneiche mit einem Klimaaktionstag am nächsten globalen Klimastreik. Geplant sind Infos, Aktionen und eine Demonstration ab 17 Uhr Dorfaue 1.

Die Coronakrise hat gezeigt, dass die Politik in Anbetracht einer Bedrohung zu handeln bereit ist. Die Klimakrise ist in ihrer unumkehrbaren Auswirkung auf Ökologie und Artenvielfalt eine ungleich bedrohlichere Krise. Gegen Dürren, Überschwemmungen, Wassermangel, Konflikte um Ressourcen uvm. wird es weder Impfstoff noch Medikamente geben. Die Klimakrise wird nicht wie die Coronakrise innerhalb weniger Monate oder Jahre überwunden werden. Der weltweite Temperaturanstieg wird zu einer dauerhaft veränderten Biosphäre führen und es ist nicht vorhersehbar, ob sich der Mensch an dieses neue Ökosystem anpassen können wird.

In Anbetracht dieser Bedrohung erfordert es eine Politik, die den Rat der Wissenschaft schätzt und bereit ist, jetztdie Weichen für eine nachhaltige Zukunft zu stellen. Je später wir handeln, desto drastischer werden zukünftige Veränderungen ausfallen müssen.

Am 20.09. letzten Jahres waren in Deutschland 1,4 Millionen Menschen für die Einhaltung der Pariser Klimaziele und einen ökologisch-sozialen Wandel auf der Straße. Doch mit dem Festhalten an der Kohle bis 2038, dem Abbau von zehntausenden Arbeitsplätzen in der Windenergie und dem klimapolitischen “weiter so” im Konjunkturpaket verspielt die GroKo unser aller Zukunft. Es braucht ein echtes Umdenken und engagiertes Handeln.

“In einer demokratischen Gesellschaft sind wir nicht nur auf den Mut der Politik angewiesen, sondern auch auf den der Bevölkerung, ihr den Rücken zu stärken“ (Maja Göpel).

Deshalb bitten wir alle Unternehmen, Künstler und Kulturschaffende darum, den Protest gegen die mutlose und ineffiziente Klimapolitik der Regierung kreativ zu unterstützen.

auf Facebook https://www.facebook.com/events/s/globaler-klimaprotest/981341018973517/

Bisher unterstützen den Protest folgende Schöneicher Gruppen, Parteien und Institutionen

Hier haben wir ein paar Coronaverhaltensregeln für Demos rausgesucht, damit du weißt, wie du dich am besten momentan auf einer Demo verhältst!

1. Trage eine Maske!

Aber die Demo findet doch draußen statt? Egal! Alles was dazu führt, dass sich weniger Aerosole verbreiten ist gut. Es gibt Situationen, in denen vielleicht mal für kurze Zeit nicht der Abstand eingehalten werden kann (z.B. wenn eine Person stolpert oder wenn die Demo durch eine kleinere Straße durchgeht), dann ist es besser sich zu viel als zu wenig zu schützen. Deswegen: Schütze deine Umwelt – Maske auf!

2. Abstand halten!

Klar ist es schwerer als sonst, auf einer Demo Abstand zu halten. Aber es hilft nichts! Auch auf einer Demo muss ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden. Die Veranstalter*innen von Demos machen sich viele Gedanken, wie es den Demonstrierenden einfach gemacht werden kann, Abstand zu halten. Durch verschiedene Startpunkte und mit mehreren Bühnen, sind dafür aber gute Bedingungen geschaffen. Nun kommt es noch auf jede*n einzelne*n an: Lasst uns Abstand halten!

3. Regelmäßig Hände reinigen!

Auf einer Demo ist es schwierig, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Habe deswegen immer ein (wiederauffüllbares) Fläschchen mit Desinfektionsmittel dabei. Gerade wenn du Flyer entgegengenommen oder eine Petition unterschrieben hast: Desinfiziere dir danach die Hände.

4. Keine Sprüche rufen!

Am besten verbreiten sich Aerosole, wenn man ruft oder schreit. Deswegen solltest du dies auf Demos vermeiden. Überlege dir lieber, wie du stattdessen „laut“ werden kannst. Mit einem großen Banner, Musik oder Trommeln – die Möglichkeiten sind vielfältig.

5. Gehe mit deiner Familie oder engen Freund*innen, die du ehe häufig siehst, auf die Demo! 

Verabrede dich nicht mit Leuten für die Demo, die du sonst auch nicht häufig siehst. Es gibt Situationen auf Demos, auf denen das Abstand halten kurzfristig schwierig werden könnte und dann ist es gut sich in einer Gruppe von Menschen aufzuhalten, mit denen du sowieso viel Kontakt hast. 

6. Essen & trinken auf Demos?

Am besten frühstückst du an dem Tag der Demo gut, sodass du nicht essen musst, wenn du auf der Demo bist, denn dies führt dazu, dass du den Mundschutz abnehmen musst. Wenn du während der Demo essen oder trinken musst, dann gehe ein Stück raus aus der Demo. Das gleiche gilt auch fürs Rauchen.

7. Sei achtsam!

Weise andere Leute darauf hin, wenn sie keine Maske oder sie nicht richtig tragen. Auch wenn Menschen den Abstand nicht einhalten, solltest du sie darauf hinweisen. Nicht nur für deine eigene Sicherheit, sondern für die Sicherheit aller! Denn gerade Menschen die der Risikogruppe angehören, sollen ebenso demonstrieren können, wie alle anderen auch.

8. Risikogruppen?

Personen von Risikogruppen sollen ebenso die Möglichkeit haben ihr Demonstrationsrecht auszuüben, wie alle anderen auch. Gehörst du zu einer Risikogruppe? Trage auf einer Demo am besten eine FFP2-Maske, achte besonders auf Abstand oder lasse dich von Freund*innen virtuell per Video Call mitnehmen.